Im Bereich unserer Gemeinde unterhalten wir seit 1990 mehrere Sanddünen. Aufgrund ihres guten Pflegezustands wurden die Flächen in das Ried- und Sandprojekt für den Biotopverbund im Hessischen Ried übernommen. An diesem Großprojekt unter Federführung der Unteren Naturschutzbehörde und fachlicher Begleitung der TU Darmstadt (Fachbereich Biologie) beteiligen sich die Anliegergemeinden und Naturschutzverbände.

Gerade der karge Bewuchs auf Sand bietet einen besonderen Lebensraum für spezialisierte Pflanzen und Tiere. Der Sandboden erwärmt sich sehr schnell und speichert wenig Feuchtigkeit.

Entsprechend trifft man auf Sanddünen viele Arten an, die sonst eher in wärmeren und trockneren Gebieten beheimatet sind. Hierzulande stellen diese Pflanzen eine Rarität dar.

Durch den starken Nährstoffeintrag aus der Luft als Folge stickstoffhaltiger Industrie- und Autoabgase verbreiten sich vermehrt Liguster und Brombeerhecken zu einem dichten Bewuchs.

Die Binnendünen von diesem Gebüsch freizuhalten, ist eine der vordringlichsten Maßnahmen im Naturschutz. Zur bestmöglichen Bestandssicherung der geschützten Tier- und Pflanzenarten erfolgt die Pflege manuell. Zu den Arbeitseinsätzen sind Helfer immer hochwillkommen.

Arbeitseinsatz auf der Bickenbacher Düne am 14.02.2015

Auf der Bickenbacher Düne fand am Wochenende 14./15.02.2015 wieder ein
großer Arbeitseinsatz statt. In Absprache mit dem Forst und in
Zusammenarbeit mit dem NABU und dem Better World Club Darmstadt wurden
große Teile der Düne erneut mit dem Radlader abgeschoben. 18 Personen
waren am 14.02 und 5 Personen am 15.02. unter der naturschutzfachlichen
Aufsicht von Frau Dr. Uta Hillesheim im Einsatz.

Insgesamt wurden an diesem Wochenende 92 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet, ca.45 m³
Humusboden mit Bewuchs entfernt und zur Ablagerstätte gebracht.

Damit wurde das bearbeitete Gebiet aktuell in einen sehr ansehnlichen Zustand
versetzt.

Interessierte Spaziergänger wurden wie üblich über den
Hintergrund unseres Wirkens und unsere gute Zusammenarbeit mit
Hessenforst unterrichtet.

16 Stunden Baggereinsatz für die Bickenbacher Düne

Am vergangenen Wochenende war es mal wieder so weit. Aktive von BUND und NABU rücken mit schewrem Gerät an der Bickenbacher Düne an, um die unerwünschten aufgewachsenen Pflanzen zu entfernen.

Obwohl der Boden schon durch den Forst gemulcht und somit bestens vorbereitet war, brauchte es 2 Tage und einen 16 Stunden Einsatz des Radladers und der zahlreichen Helfer, um den gelben Sandboden wieder freizulegen.

Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lasse und so wurde wieder ein großer Schritt zum Erhalt der sensiblen Düne gemacht.

 

 

Viele fleissige Helfer kamen zum Arbeitseinsatz an der Bickenbacher Düne

Tatkräftig wurde von Hand die Düne von unerwünschten Pflanzen befreit
Nicht nur die Aktiven von BUND und NABU sondern auch die engagierten Mitglieder des Better World Club beteiligte sich an diesem Arbeitseinsatz.

Erneuter Arbeitseinsatz auf der Bickenbacher Düne

Sieben Aktive des BUND Seeheim-Jugenheim hatten sich am vergangenen Samstag zusammen gefunden, um mal wieder auf der Düne "aufzuräumen".

Unter der Leitung von Frau Doktor Hillesheim wurden ein große Menge an Grünschnitt heausgefahren, um den Rote-Liste-Pflanzen bessere Lebensbedingungen zu schaffen.

Die Bemühungen der letzten Jahre zeigen mittlerweile Erfolge. Viele der gefährdeten Blumen haben sich  bestens etabliert und bereits vermehrt.

Voraussichtlich wird es in den nächsten Wochen einen weiteren Einsatz geben, um die begonnene Arbeit fortzuführen. Ein genauer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.



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